Bloodlust

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 Alice` Vision

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Alice Cullen

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BeitragThema: Re: Alice` Vision   Mi Feb 07, 2018 2:20 am




Alice` Vision

-Jasper Hale&Alice Cullen-

# Jasper Hale, Alice Cullen & später auch Eleazar Denali
# Jagdgebiet der Cullens
# Irgendwann Nachmittags





Wenn ich ehrlich war dann wusste ich genau das es keine andere Lösung gab. Untertauchen ohne Kontakt zur Aussenwelt und das für wer weiss wie viele Jahrhunderte war nicht gerade in meiner Vorstellung gewesen wenn ich daran dachte, in Forks zu bleiben.
Eine wirkliche Lösung hatte ich nicht, deshalb ging ich auf das Thema auch nicht weiter ein. Vielleicht hatte Carlisle ja recht.
Immerhin ging es darum, unsere Familie zu schützen auf die es die Volturi seltsamerweise abgesehen hatte.
Gut, wir hatten vielleicht interessante Gaben die Aro in seiner Juwelensammlung begrüssen wollte aber warum war es ihm bloss so wichtig das wir zu ihm gehörten? Er hatte mehr als genug andere die über gruselige Gaben verfügten.
Als Carlisle vorschlug jagen zu gehen, wollte ich gerade nicken umd meine Dankbarkeit für seine Mühe zu zeigen als Jasper ihm mehr oder weniger ins Wort fiel.
Schneller als ich schauen konnte hatte er mich auch schon halbwegs zur Tür hinaus geschoben. Ich wusste ja, ich war nicht mehr die schöne Elfe mit den honig goldenen Augen aber das ich so schrecklich aussehen musste war mir nicht bewusst.
Ich warf meinem Adoptiv Vater einen eher entschuldigenden Blick zu und erlaubte meinem Gefährten mich in den Wald zu führen.
Ich war ihm dankbar für seine Mühe und für die Art wie er sich um uns sorgte. Wir waren eben eine Familie und die Familie hielt zusammen.
Ich wollte mir gar nicht vorstellen wie es sein würde, noch ein mal ganz allein zu sein und umherzustreifen. Ein schlimmer Gedanke.
Ich schüttelte den Kopf ein wenig und gab mir Mühe alle schlechten Gedanken in eine Schublade in meinem Hinterkopf zu verbannen, darunter auch was ich gesehen hatte.
Ich sollte diese Visionen dringend besser in den Griff bekommen.
Oder zumindest sollte man es mir nicht unbedingt anmerken. Doch als ich in die Augen meines Ehemannes sah, kam ich ein wenig ins stolpern was meine Gedanken betraf. Was hatte er nur vor? Was hatte diese, die schlimmste Vision die mir heute wiederfahren war zu bedeuten?
Ich gab mir Mühe meine Besorgnis aus dem Weg zu schaffen und schenkte Jasper ein aufrichtiges, liebevolles Lächeln.
"Danke für deine Sorge um mich. Es tut mir leid, wenn ich an deinem Verständnis für mich gezweifelt habe. Diese Visionen bringen mich noch um den Verstand. Bitte verzeih mir." entschuldigte und erklärte ich mich zugleich.
Aus meinem liebevollen Lächeln wurde ein freches Grinsen als mir der Geruch von Tierblut in die Nase stieg.
Mein Durst war gross doch nicht gross genug um nicht, wie wir es oft taten ein kleines Spiel aus dem ganzen zu machen.
Meine Besorgnis um Jasper war beinahe verflogen als ich mich auf die Zehenspitzen stellte und ihn diesmal auf die Lippen küsste.
"Es ist nicht meine Vorliebe aber es ist ein Anfang. Drei Rehe, etwa fünf Meilen entfernt. Wer zuerst dort ist hat gewonnen." grinste ich, zwinkerte meinem Mann noch ein letztes Mal zu und sprintete mit meiner gewohnten Vampirgeschwindigkeit los.
Ich hoffte nur das die Visionen sich lange genug zurück halten würden, bis ich gegessen hatte denn ich war mir unsicher ob ich noch eine von ihnen ertragen konnte ohne völlig auszutrocknen.
Nicht, dass ich verstand warum ich überhaupt drohte auszutrocknen. Das hatten Visionen bei mir noch nie geschafft.

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BeitragThema: Re: Alice` Vision   Mi Feb 07, 2018 3:25 pm

Als ich mit Alice in den Wald ging, war zunächst noch ein leichtes Unwohlsein bei ihr zu spüren. Vermutlich kam es immer noch von ihrer Vision, die sie gehabt hatte. Eigentlich hätte ich schon gerne gewusst, was sie gesehen hatte. Aber fragen wollte ich sie noch nicht. Sie sollte erst wieder zu Kräften kommen.
Und wenn sie etwas getrunken hatte, könnte ich sie auch auf ihre Visionen ansprechen, die anscheinend immer anstrengender für sie wurden. So ausgehungert, wie Alice jetzt war, hatte ich sie schon sehr lange nicht mehr gesehen.

Sie entschuldigte sich bei mir und ich wollte ihr gerade sagen, dass es ihr nicht Leid tun brauchte, als sie mich küsste. Das war ein gutes Zeichen. Und auch die Aufforderung zu unserem Spiel zeigte mir, dass es ihr allmählich wieder besser ging.
Ein leichtes Schmunzeln legte sich auf meine Lippen, als Alice die drei Rehe ansprach. Ich war froh, dass sie diese gewittert hatte. Ein so ausgelaugter Vampir konnte mit Leichtigkeit seine Beherrschung gegenüber Menschen verlieren. Selbst Alice würde ich zutrauen in einer solchen Situation sich nicht zurückhalten zu können, wenn ein verletzter Wanderer in der Nähe gewesen wäre. Und leider wäre ich in diesem Fall die ungünstigste Begleitung für sie gewesen. Menschenblut war so eine gewisse Schwäche für mich.
Leider würde dieser Faktor in meinen Überlegungen gegen die Volturi anzugehen auch eine große Rolle spielen. Ich hatte zwar das Wissen und auch das Talent dazu eine große Armee gegen die alten Vampire in Volterra anzuführen. Aber ich hatte noch nie einen Vampir erschaffen. Alle Menschen, die ich gebissen hatte, waren in meinen Händen gestorben.

Während ich kurz meinen Gedanken hinterher hing, rannte Alice los und folgte dem Duft der Rehe. Ich setzte sofort nach und eilte ihr hinterher. Nach kurzer Zeit hatte ich zu ihr aufgeholt und grinste sie von der Seite her herausfordernd an. Mein Durst war nicht allzu groß, da meine Jagd noch nicht zu lange her war und ich keine Kraft raubende Visionen hatte. So wie meine Gefährtin. Die Rehe würde ich daher Alice überlassen.
Als wir den Tieren immer näher kamen, vergrößerte ich etwas den Abstand zu Alice, damit sie ungestört eines von ihnen überwältigen konnte. Ich wollte ihr nicht im Weg stehen. Aber ich ließ sie keine Sekunde aus den Augen. Dafür sorgte ich mich zu sehr um ihr Wohl.
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Alice Cullen

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BeitragThema: Re: Alice` Vision   Mi Feb 07, 2018 4:05 pm

Als Jasper mich angrinste, konnte ich nicht anders als sein Grinsen zu erwidern. Gott, wie konnte ich diesem Mann jemals wiederstehen?
Ich würde es wahrscheinlich niemals schaffen. Ich würde ihm überall hin folgen und beinahe alles für ihn tun.
Und ich sage beinahe denn ab und zu galt es auch, ihn von gewissen Dingen abzubringen.
Als er auf Abstand ging verdrehte ich leicht die Augen. Schön, ich war scheinbar ein wenig durstiger als er aber er liess mich gewinnen und meiner Meinung nach war das  ein wenig langweilig.
Als ich mich den Rehen endlich genug genähert hatte, hielt ich inne. Sie konnten mich weder sehen noch hören.
Steif wie ein Stein sass ich in der Hocke und beobachtete sie. Ich würde das grösste und stärkste brauchen.
Also suchte ich mir genau dieses aus, prischte vorsichtig ein klein wenig näher und im nächsten Moment, bevor sich das Tier überhaupt bewegen konnte hatten sich meine Hände schon um seinen Hals geklammert und meine Zähne durchstiessen das warme, zarte Fleisch.
Rehe waren wirklich viel zu einfach zu fangen. Es hörte schon nach kurzer Zeit auf sich zu wehren und ich trank bis zum letzten Tropfen, während ich die anderen beiden Rehe immer noch weglaufen hörte. Für den Moment würde eines wohl reichen.
Ich liess von dem Tier ab und leckte mir über die Lippen.
"Du hast mich gewinnen lassen. Dabei wäre ich doch sowieso schneller und besser gewesen." zog ich meinen Gatten auf und grinste.
"Ich hätte auch ganz ohne deine Rücksicht gewonnen." fügte ich noch bei, nahm ein Taschentuch aus meiner Hosentasche und wischte mir den kleinen Rest Blut von den Lippen, der noch an ihnen klebte.
Das war es, was ich am meisten am trinken hasste. Blut klebte unweigerlich jedes Mal in meinem Gesicht und ruinierte mein Make up. Kurz sah ich zu meinem Ehemann hinüber und überlegte bevor ich mit den Schultern zuckte und meinen kleinen Spiegel aus meiner Tasche holte.
Er kannte meine Macken gut genug, ich musste mich wirklich nicht vor ihm schämen. Also sah ich in meinen kleinen Taschenspiegel und wischte sorgfältig jeden Hinweis darauf ab, dass ich Blut getrunken hatte bevor Spiegel und Tuch wieder in meiner Hosentasche landeten.
Meine Augen begannen schon damit, endlich wieder das gold anzunehmen, dass meinem  Teint so viel besser stand als dieses ekelhafte schwarz auch wenn es noch sehr dunkel und schwach war.
Erneut lächelte ich und lief zu Jasper hinüber bevor ich ihn erneut küsste.
Mir ging es besser, viel besser.
Ich nahm kurz Anlauf und sprang an meinem Mann hoch. Meine Beine wickelten sich um seine Hüfte und meine Arme um seinen Nacken.
Und wieder trafen meine Lippen auf seine. Ich sog seinen Duft ein während ich ihn innig küsste und schloss für einen Moment meine Augen. Seine Nähe tat gut.
Es machte alles ein wenig einfacher.
Und dann, obwohl ich mich am liebsten mit aller Macht dagegen gewährt hätte, tauchte eine erneute Vision vor meinem inneren Auge auf.
Würde das denn heute gar nicht mehr aufhören? Mein Körper verkrampfte sich erneut und meine Beine liessen von seinen Hüften ab, meine Arme jedoch blieben fest um seinen Nacken geschlungen.
Ich liess meinen Kopf gegen seinen Hals sinken um ein wenig Stabilität zu bekommen und gab mich der Vision hin, immerhin hätte ich mich sowieso nicht gegen sie wehren können.
Erneut war es Jasper der vor meinem inneren Auge aufflammte. Und wieder war ich es, mit dem er zu kämpfen schien.
Vampire mit roten Augen hatten sich um uns herum aufgebaut und sahen so aus als würden sie meinem mann angestrengt zuhören und zusehen.
Er erklärte etwas das ich nicht verstand doch die Autorität die er an den Tag legte kam mir nicht sehr bekannt vor.
Es war als ob er den Rotaugen erklärte und beibrachte wie man richtig kämpfte. Er winkte mich zu sich doch bevor ich auch nur grossartig eine Chance hatte anzugreifen, hatte er mich schon zu Boden geworfen.
Das war nicht mein Körper, der dort auf dem Boden lag. Er war jung und männlich, das komplette Gegenteil von mir. Viel eher muskulös, ein wenig wie Emmett und ganz und gar nicht elfenhaft. Was war hier bloss los?
Die Bilder verschwammen erneut vor meinen Augen und als ich meine Lieder wieder öffnete, starrte ich in den Wald, meine Stirn an den kalten Hals von Jasper gepresst.
Ich rührte mich nicht. So langsam fing ich an schlau aus den Visionen zu werden, auch wenn alles was ich aus den Bildern die ich bisher gesehen hatte nur schliessen konnte, dass er etwas vorhatte.
"Was auch immer du vorhast, tu es nicht." flehte ich, meine Stimme nichts weiter als ein Flüstern. Noch immer regte ich mich nicht. Ich blieb wie eine steinernde Statue an den Körper meines blonden Engels gepresst.
Vielleicht hätte ich entsetzt sein müssen oder vor ihm zurück weichen sollen, aus Angst, vielleicht aus Verzweiflung doch ich tat nichts der gleichen. Es war nicht nötig.
Wie schon gesagt, ich würde alles für ihn tun, beinahe alles. Auch wenn das manchmal bedeutete ihn von absurden Spinnereien abzubringen.

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BeitragThema: Re: Alice` Vision   Mi Feb 07, 2018 4:08 pm

Mein Durst flammte auf, als ich Alice beim Trinken beobachtete. Der Duft des Blutes stieg mir in die Nase und mir lief wortwörtlich das Wasser im Mund zusammen. Kurz überlegte ich einem der anderen beiden Rehe hinterher zu rennen und es zu töten, um das Brennen in meiner Kehle zu löschen, ließ es dann aber bleiben. Ich wollte lieber bei meiner Gefährtin bleiben. Ich machte mir noch zu viele Sorgen um sie. Es ist schon lange her, dass sie so viele ereignisreichen Visionen an einem Tag hatte. Ereignisreiche und belastende. Vor allem die letzte Vision, von der sie noch nicht gesprochen hatte, schien sie sehr mitzunehmen. Ich mochte das nicht. Nichts und niemanden sollte dieser wundervollen Frau schaden. Auch keine Zukunftsvisionen. Nur war ich leider ziemlich machtlos diesbezüglich. Für physischen Schäden konnte ich sie beschützen... vor der Zukunft aber nicht.

Als sie fertig getrunken hatte und mich ansprach, musste ich wieder etwas schmunzeln. „Du hast mich durchschaut.“, sagte ich gespielt ertappt und trat langsam näher an sie heran, während sie mit einem Taschentuch ihren Mund abtupfte. Als sie dann auch noch einen kleinen Spiegel hervor holte, drang ein leises lachen aus meiner Kehle. Das war Alice, wie ich sie kannte und liebte.
Sie sah schon wieder deutlich besser aus. Die Schatten unter ihren Augen waren verschwunden und ihre Iris färbten sich wieder etwas golden.

Plötzlich rannte sie auf mich zu und im nächsten Augenblick hing sie schon an mir, wie ein kleiner Affe. Ich war so überrascht, dass ich kurz eine Sekunde brauchte, bevor ich ihren leidenschaftlichen Kuss erwiderte. Ihre Nähe und ihre Lippen auf meinen trieben meinen Durst wieder davon und ich genoss den Augenblick. Ich blendete die ganze Umwelt aus. Gerade gab es nur uns beide und...
Ich hielt inne. Alice verkrampfte sich erneut und ihre Beine sanken zu Boden. Schützend ließ ich meine Arme um ihren Körper geschlungen und drückte sie sanft an mich. Sie hatte anscheinend wieder eine Vision. Gebannt und wie erstarrt beobachtete ich genau ihre Emotionen. Wie gerne ich doch jetzt Edwards Gabe gehabt hätte. Aber diesmal schien sie keine großartige Angst zu haben, was mich ein wenig beruhigte. Trotzdem war ich sehr neugierig und es schien mir wie eine Ewigkeit, bis sie endlich wieder mit mir Sprach. Doch ihr Gesagtes, riss mich etwas aus dem Konzept. Was hatte sie gesehen? Etwa meinen Plan gegen die Volturi vorzugehen? Ich spannte mich etwas mehr an. Hatte Alice gesehen, wie es funktionieren würde? Oder scheitern? Nach ihrer Aussage zu urteilen, vermutete ich letzteres. Oder aber sie wollte mich allgemein von diesem Pfad abbringen. Natürlich würde sie das wollen. Aber sie verstand nicht, wie sehr ich sie beschützen wollte und uns endlich ein halbwegs entspanntes Leben geben.

Ich schluckte schwer und wusste nicht so recht, was ich jetzt zu ihr sagen sollte. Ich wollte meinen Plan, den ich selber noch nicht vollkommen ausgereift hatte, nicht über Bord werfen. Jedenfalls jetzt noch nicht. Langsam löste ich meine versteinerte Umarmung von ihrem Körper und strich mit meiner Hand leicht über ihre Wange. Dabei schaute ich in ihre wundervollen, großen Augen. „Mach dir keine Sorgen. Es wird alles gut. Das verspreche ich dir.“, sagte ich schließlich und versuchte sie mit meinen Worten zu beruhigen.
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Eleazar Denali

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BeitragThema: Re: Alice` Vision   Mi Feb 07, 2018 4:43 pm

FIRST POSTING

Die erneute Unterhaltung mit seinen Eltern von vor 3 Wochen hallte noch immer in seinem Kopf wieder. Nicht nur das sie sich mir ihm unterhalten hatten, nein sie hatten auch wieder bis unter die Stirnkante mit Blut abgefüllt. Er hatte es seiner Frau noch nicht gesagt.

Der Denali hatte eine wunderbare Nacht mit seinem Engel verbracht. Carmen war hier und sie lebte und nur das zählte. Wieder wandte Eleazar sich ihr zu und schloss sie in seine Arme."Carmen.", kam es ihm noch über die Lippen bevor er seine Augen schloss und ihren gewohnten Duft einatmete. Er war einfach nur froh, dass ihr nichts passiert war. Und ob Eleazar ihr das mit Caius von vor 3 Wochen erzählen sollte, wusste er noch nicht. Am Besten gar nicht. Eleazar genoss ihre Zweisamkeit und Zeit die ihnen noch blieb, bevor die erste der Schwestern sie störte.  
Der Spanier trug seit 3 Wochen golden gefärbte Kontaktlinsen, um seine roten Augen darunter zu verstecken. Aber ob ihm Carmen das abkaufte vor allem nach der letzten Nacht? Genauso sah auch das gesamte Zimmer aus.  Nach einem Rundumblick auf das gesamte Chaos, sah es so aus, als hätte es nicht nur draußen Neuschnee gegeben. Der Spanier fand sich eine Etage tiefer auf der Matratze liegend auf dem Boden wieder. Ringsherum lag Schnee auf seiner Decke. Erst nach genauerem Hinsehen erkannte man das es sich um Federn aus sämtlichen Kopfkissen handelte. Es stand nichts mehr an seiner eigentlichen Stelle.

Eleazar fing an seine Frau von dem vermeintlichen Schnee zu befreien. Er pflückte Feder für Feder aus ihren Haaren.
Danach standen sie auf, schlossen die Türe zu dem Chaos und verschwanden im Badezimmer. Dort gingen sie ihrem antrainierten Weg der menschlichen Maßnahmen nach. Sie zogen sich an und Eleazar putzte sich die Zähne, als Kate sie suchte. "Seit ihr schon auf?
", fragte sie. "Ja. Wir sind im Badezimmer.", bekam sie eine undeutliche Antwort. "Hat dir deine Mum kein Benehmen beigebracht? Du solltest den Mund erst leer machen, bevor du redest.", meinte Kate während sie die Türe öffnete. Eleazar sah sie an, nickte und spuckte die Zahnpasta ins Waschbecken. "Natürlich hat Athenodora mir Benehmen gelehrt. Meine Erziehung war nicht so rosig wie die eure."

Danach machte er sich auf ins Wohnzimmer. Dort angekommen teilte er seiner Frau mit, dass sie das Chaos später beseitigen mussten. Der Denali war viel kräftiger und stärker als die Schwestern und sein Engel und das bestätigte nicht nur das Chaos welches in ihrem Zimmer herrschte, sondern auch der spätere Ausbruch seines Sonnenscheins im Wohnzimmer. "Wir? Wir sicherlich nicht. Wenn dann du, denn du hast das meiste Chaos veranstaltet.", meinte Carmen und sah Eleazar eindringlich an. Aber dieser schien abwesend zu sein. Sein Fokus lag gerade mal nicht auf seiner Frau oder Kate. Eleazar lokalisierte den Besuch noch bevor der Wagen um die Ecke auf die Einfahrt zu bog. Edward, schoss es ihm durch den Kopf. Kate holte ihn durch einen kurzen Stromschlag wieder zurück in die Realität. "Was sollte das? Unsere Gedanken sind in ein paar Minuten nicht mehr sicher. Edward kommt zu Besuch.", teilte er den Beiden mit. Tanya war am frühen Morgen wutentbrannt jagen gegangen. Was war heute früh zwischen den Schwestern vorgefallen?, aber das war jetzt erstmal unwichtig. Viel wichtiger war Was wollte Edward hier? Und warum hatte er sich nicht angekündigt?, das galt es jetzt heraus zu finden. "Lass sie uns begrüßen.", meinte Eleazar und legte die Spanischarbeit seiner Nachhilfeschülerin bei Seite. Er konnte nicht verstehen. Warum hatte Serina die Antwort nicht hingeschrieben. Sie unterhielt sich mit ihm so gut und vor allem fließend in Spanisch. Sie kannte und konnte die Antworten. Warum schrieb man die dann nicht auf das Blatt., das waren seine Gedanken vor Edwards Problemmitteilung.

Doch das waren alte Gedanken, die Jahre waren vergangen und Nessie war gewachsen. Es war viel Zeit vergangen, doch der Denali war erst seit knapp drei Wochen wieder in Alaska. Carmen regte sich so über das Chaos auf, was Eleazar letzte Nacht angerichtet haben musste, dass er wieder weg war. Eleazar hatte Alaska verlassen und hoffte nur dass seine Carmen ihm irgendwann verzeihen konnte. Denn der Vampir konnte sich nicht gegen die Wünsche oder Aufträge seiner Eltern stellen. Wenn der Spanier das versuchen sollte, würde er das Tageslicht des folgenden Tages nicht mehr erleben.

Er machte sich auf den Weg weg von Carmen und den beiden Schwestern. Die erneute Unterhaltung mit seinen Eltern von vor 3 Wochen hallte noch immer in seinem Kopf wieder. Nicht nur das sie sich mir ihm unterhalten hatten, nein sie hatten auch wieder bis unter die Stirnkante mit Blut abgefüllt. Der Weg zum Flughafen dauerte ihm viel zu lange. Der Denali entschied sich zu Fuß zu gehen und schwamm erstmal durch den Ozean bis zum nächsten Festland. Dort stieg er aus dem Fluten und befand sich in den Bergen von Forks. Mitten im Jagdgebiet des Olympic Covens. Der Spanier legte sich neue Kontaktlinsen ein, die golden gefärbt waren und zog sich sein dunkel getönte Sonnenbrille auf.

Seine Ohren vernahmen noch viele andere Geräusche nicht nur die von den Tieren dem Wind und den Bäumen. Da war noch so ein vertrautes pochen, was seine Nahrung durch Adern beförderte. Hier befanden sich Menschen in den Bergen. Doch der Vampir konzentrierte sich auf den Bären den er wahrgenommen hatte. Als sich aber einer der Familie an einer Felsspalte verletzte, hatte die Familie verloren. Der Geruch des Blutes traf seine Nase und der Kampf begann dem der Denali nicht lange stand hielt. Der Spanier gab sich seinem Instinkt hin und suchte die Quelle des Geruchs.
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Alice Cullen

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BeitragThema: Re: Alice` Vision   Mi Feb 07, 2018 4:54 pm

Ich genoss die Berührung die Jasper mir schenkte und schmiegte mich an seine kühle, steinharte Hand. Ich liebte ihn und nichts konnte etwas daran ändern.
Egal was er plante oder vorhatte, selbst wenn es absolut absurd war und des meine Aufgabe war ihn davon abzubringen würde ich schlussendlich trotzdem auf irgend eine Art und Weise hinter ihm stehen.
Die Visionen brachten mich durcheinander doch die Nähe meines Lebensgefährtens half ein wenig gegen die Verwirrung und vielleicht sogar die leichte Angst und Trauer die in  meiner Stimmung mitschwang.
Ich wollte nicht das ihm etwas zustiess und noch viel weniger wollte ich das er  leidete.
Und auch wenn ich mich irgendwo insgeheim noch immer im Recht fühlte was die neuen Vampire anging begann ich langsam aber sicher auch seine Sichtweise zu verstehen.
Ihm ging es doch genauso wie mir. Er fühlte wie ich auch und es war nicht fair von mir ihn deswegen zu verurteilen, selbst wenn ich es ganz ohne Absicht getan hatte.
"Vergib mir. Es war nicht fair dir zu unterstellen du würdest mir nicht trauen. Ich wünschte nur manchmal du könntest sehen was ich sehe. Vielleicht würde es dir so leichter fallen das alles zu verstehen." flüsterte ich und drehte meinen Kopf leicht um seine offene Handfläche zu küssen.
Ein Lächeln umspielte meine Lippen und ich stellte mich erneut auf die Zehenspitzen um seine Lippen zu berühren.
Wir waren nicht mehr einen halben Millimeter voneinander entfernt als ich plötzlich inne hielt. Wieso? War es mir denn heute nicht vergönnt nicht einmal in Ruhe meinen Mann zu küssen ohne das etwas dazwischen kam? Ein seltsamer Geruch stieg mir in die Nase. Nein, zwei verschiedene und äusserst bekannte Gerüche.
Der eine stammte von einem uns mehr als bekannten Vampir. Eleazar? fragte ich mich selbst in meinen Gedanken doch der andere Geruch hielt mich von jedem weiteren Gedanken an den Denali Vampir ab.
Blut. mein Körper spannte sich an und meine Hände fuhren blitzschnell an die Schultern meines Ehemannes, mein Griff stark und hart wie Stahl.
"Halt die Luft an." warnte ich und tat es meinem eigenen Ratschlag gleich.
Innig hoffte ich das Jasper noch nicht gerochen hatte was ich roch.
Für eine viertel Sekunde schloss ich miene Augen und konzentrierte mich auf die Geräusche. Die bekannten Schritte von Eleazar. Er rannte. Warum? Und wieso rannte er in Richtung der Menschen? Er wusste sich doch zu kontrollieren!
Ein Knurren entfuhr meiner Kehle und ich warf dem blonden Vampir vor mir einen entschuldigenden Blick zu.
"Es tut mir leid. Ich wusste nicht das Menschen in der Nähe sind." entschuldigte ich mich für meine eigene Dummheit mit einer Schnelligkeit in meinen Worten die nur Vampire wahrnehmen konnten.
Und nun stand ich da. Während Eleazar sich immer mehr den Menschen näherte und mein Jasper der vermutlich auf die selbe Idee kommen würde wenn ich ihn nicht aufhielt.
Was sollte ich bloss tun? Eleazar aufhalten oder Jasper festhalten?
Genau jetzt hätte ich eine Vision gebraucht die mir verriet wie ich vorgehen sollte doch wo waren sie? Wieso bekam ich keine Vision davon, die mir zeigte was ich tun sollte? Ich konnte mich doch sonst auch immer auf meine Visionen verlassen.
Wie konnte ich diese Familie retten und zusätzlich diese beiden Seelen vor sich selbst und ihrer unendlichen Schuld bewahren, eine noch kostbarer als die andere?

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BeitragThema: Re: Alice` Vision   Fr Feb 09, 2018 6:19 pm

Alice Worte berührten mich und brachten tatsächlich meine aufgebrachten Gedanken ein wenig zu Ruhe. Auch wenn ich noch große Sorge in mir trug, schien für einen kurzen Moment die Welt vollkommen in Ordnung zu sein. Der Wald lag friedlich um uns herum. Es gab nur uns beide. Doch dann vernahm ich einen überraschenden Geruch. Eleazar schien sich in dieser Gegend aufzuhalten. Was tat er hier? Wollte er unserer Familie einen Besuch abstatten?

Und dann, bevor ich meinen Gedanken weiter hinterher hängen konnte, wehte ein leichter Wind durch die Bäume und die Blätter rauschten ein wenig. Und dieser Wind brachte einen Duft zu uns, auf den ich eigentlich hätte verzichten können. Es roch nach Blut. Menschenblut. Ich schluckte schwer, als meine Kehle sofort anfing zu brennen. Alice Worte nahm ich nur noch sehr verschwommen war. Meine Gedanken drehten sich nur um das Blut und meine Sinne suchten, woher dieser Duft kam. Weit entfernt konnte ich einige Stimmen wahrnehmen. Sie kamen von den Felsen. Eine an sich beliebte Wanderroute bei Touristen. Offensichtlich hatte sich einer der Wanderer dort verletzt.

Kurz nachdem mein Gehirn diese Informationen verarbeitet hatte, hörte ich auch schon, wie Eleazar los lief und zu diesen Menschen eilte. Vor meinem inneren Auge stellte ich mir vor, wie er sich einen von ihnen packte und seine Zähne in seinen Hals vergrub. Wie er das köstliche Blut schmecken würde.
Ich spürte, wie meine Gefährtin mich fest an meinen Schultern packte, aber in diesem Moment wusste ich auch schon, dass das nichts bringen würde. Ohne meine Miene weiter zu verziehen, riss ich mich mit einem Sprung los und rannte, so schnell mich meine Beine tragen konnte in die Richtung der Menschen.
Meine Gedanken waren nur noch von meinem Durst beherrscht. Erst Alice bei der Jagd und beim Trinken zu beobachten und jetzt auch noch dieser verletzte Mensch. Das war zu viel für meine, ohne hin schon sehr brüchige, Selbstbeherrschung.

Allerdings würde ich diese Menschen nicht mit einem anderen Vampir teilen wollen. Also änderte ich meinen Weg ein wenig ab und rannte auf Eleazar zu. Ich wusste, dass ich ihn aus dem Weg schaffen müsste, um in Ruhe mich den Menschen widmen zu können.
Eleazar war zwar um einiges älter als ich, jedoch vertraute ich auf meine Stärke und meine Kampferfahrung. Als ich ihn erblickte, drang ein leises Knurren aus meinem Mund und mit einem entschlossenen und finsteren Blick, sprang ich zu ihm und knallte mit einem lauten Krachen in den alten Vampir hinein. Ich stieß ihn kräftig mit meinen Händen weg und witterte dann wieder an der Luft. Ich war den Menschen nun schon extrem nah und ich konnte Gesprächsfetzen auffangen, wie sie sich verwundert über diesen lauten Knall unterhielten. Sofort hatte mich der Duft des Blutes wieder in seiner Gewalt und ohne mich weiter um Eleazar oder Alice zu kümmern, eilte ich zu den Menschen.
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BeitragThema: Re: Alice` Vision   Sa Feb 24, 2018 12:52 am

Der Denali versuchte gegen seine Natur anzukämpfen und rief sich ständig die Worte seines besten Freundes ins Gedächtnis. Doch auch das half nicht viel, auch wenn Eleazar eigentlich wusste, dass er hier im Jagdgebiet der Cullens keinen Menschen anfassen durfte. Der Spanier verlor den Kampf und hatte sich seinem Instinkt nachgegeben und hingegeben. Der äußerlich fünfundzwanzig - Jährige hatte den süßlichen Geruch aufgenommen und folgte diesem auf der Suche nach dem Verletzten.

Mittlerweile war ihm alles egal Eleazar hatte richtig Speed aufgenommen und raste auf die Quelle des Geruchs zu. Da war aber noch etwas, was er zuvor nicht wahrnehmen konnte. Eine Gabe die er lokalisieren konnte, da die Person, der die Gabe gehörte ihn seiner Nähe geraten war. Beeinflussung der Gefühle, schoss es ihm durch den Kopf. Doch bevor er den Gedanken zu Ende denken konnte, wurde er von dieser Person gerammt und weggestoßen. Seine Wirbelsäule krachte gegen einen Baum und wurde unter diesem begraben. Der Denali blieb eine Weile reglos liegen. Es dauerte etwas bis sich alles wieder zusammengefügt hatte und Eleazar realisierte wo er sich gerade befand. Unter einem Baum dank dieses Cullens. langsam richtete sich der Spanier wieder auf und stellte den unteren Teil des Baums wieder in die Erde zurück, den anderen warf er gegen die nächste Felswand. Mit einem weiteren leisen aber hörbaren Knacken rückte sich der Vampir wieder zurecht. Jasper konnte was erleben. Dieser Cullen war tot, oder hieß er nicht Hale? Da war wohl noch mehr als nur die Knochen durcheinander geraten.

Seine Hände fassten sich an die Schläfen und massierten diese langsam. Der Blutgeruch war stärker und intensiver geworden. Menschen... Jasper und Menschen waren keine gute Kombination... Der Denali rannte los und folgte Jaspers Fährte. Lange brauchte der ehemalige Volturi nicht suchen, denn die Gesprächsfetzen wurden schon ganze Sätze und Jasper schon in sein Sichtfeld gerückt. Der Spanier hatte seine Sonnenbrille wieder aufgesetzt, packte Jasper am Kragen und schleuderte ihn gegen die nächstgelegene Felswand in dem Bergmassiv vor dem sie sich befanden. Ein Donnergrollen halte von dem Berg wieder und Eleazar musste feststellen, dass auch die Kombination Mensch und er selbst nicht gerade die beste Alternative war. Der Mensch hatte eine seiner Schlagadern verletzt und Eleazar fand sich vor einer riesigen Blutlache wieder, in deren Mitte ein Mensch gerade langsam verblutete. Der Spanier musste Jasper davon abhalten dem Menschen zu schaden. Was sich mit jeder weiteren Sekunde, die verstrich, schwieriger gestaltete. Denn seine eigene Selbstbeherrschung wackelte ziemlich und drohte in die verkehrte Richtung zu kippen.
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Alice Cullen

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BeitragThema: Re: Alice` Vision   So Feb 25, 2018 4:49 pm

Panik. Nein, nackte Angst breitete sich in mir aus als Jasper genau das Gegenteil von dem tat, was ich von ihm verlangte.
Ich musste mit mir selbst kämpfen und bevor ich auch nur reagieren konnte rannte mein Gefährte in die Richtung aus der das Blut kam.
Innerlich fluchte ich und rannte ihm sofort hinterher. Und da war ich, nicht wissend wen ich zuerst aufhalten soll um den mittlerweile verblutenden Menschen zu retten, genauso wie die beiden Seelen meiner Familie. Immerhin gehörte Eleazar auch dazu.
Ich hielt die Luft an und hörte auf zu atmen. Es war der einzige Weg nicht mich nicht auch noch hungrig auf das Blut zu stürzen.
Gott sei Dank hatte ich gerade erst getrunken und war befriedigt. Es half ein wenig gegen diesen ständigen Kampf der in mir statt fand.
So schnell ich konnte rannte ich meinem Gefährten hinterher und hatte mittlerweile zumindest Eleazar eingeholt, der von meinem Liebsten gegen einen Baum geworfen wurde.
Dieser Mann. Wieso konnte er nicht ein klein wenig mehr Selbstbeherrschung haben?
Innerlich schüttelte ich erneut den Kopf und gab mir grosse Mühe meine Angst ein wenig zu zähmen.
Wenn er den Menschen wirklich töten würde dann wären zumindest die nächsten dreissig oder vierzig Jahre voller Selbsthass und Schuld seinerseits.
Eine Phase, durch die ich ihm auf jeden Fall durch helfen würde. Ich liebte ihn mehr als ich jemals jemanden zuvor geliebt hatte und würde mich für ihn aufopfern doch ich konnte es nicht ertragen ihn leiden zu sehen und wusste das ich alles tun musste, was in meiner Macht stand um ihn vor seinem Schicksal zu bewahren.
Als ich bei Eleazar ankam hatte er sich schon wieder aufgerichtet.
"Hilf mir ihn aufzuhalten!" flehte ich als ich an dem Denali vorbeirannte, ohne Halt zu machen und Jasper weiter verfolgte.
Ich wusste das unser Verwandte ein klein wenig mehr Kontrolle über sich selbst hatte als mein Gefährte und hoffte innigst auf siene Unterstützung.
Irgendwie musste ich meinen Ehemann einfach retten.
Und dann, bevor Jasper sich über das ganze Blut hermachen konnte, tat der Spanier etwas, dass mich zusammen zucken liess.
Wir alle kamen zum stehen und Eleazar schleuderte meinen Gefährten gegen die nächste Felswand.
Das Geräusch war nicht auszuhalten. Ein Ohrenbetäumender Knall hallte durch den Wald und mir entwich ein wütendes Knurren.
Ich wollte sehen wie es meinem Geliebten ging und ob er in Ordnung war doch ich sah den Ausdruck in den Augen des Denali`s und wollte in der Nähe sein falls er doch noch auf die Idee kam diesen Menschen weiter zu verletzen.
Und dann war da noch eben dieser Mensch. Eine Wanderin, dessen Schlagader aufgerissen war.
Sie keuchte und war drauf und dran zu verbluten. Ihr Blut interessierte mich nur minder. Es war mir viel wichtiger die beiden Vampire davon ab zu halten sie zu töten doch wenn ich nicht bald das gelernte von Carlisle bei ihr anwenden würde und ihr einen Druckverband machte, würde sie ohnehin sterben.
Wie konnte das alles bloss passieren? Und das nur weil meine Visionen mich so sehr geschwächt hatten, dass ich jagen musste um nicht auszuhungern.
Und nun da ich genau diese Visionen benötigte um mir zu helfen eine Entscheidung zu treffen blieben sie aus und liessen mich im Stich.
Bis zu diesem Moment hatte ich mich, ausgenommen Bella`s Schwangerschaft immer auf meine Visionen verlassen können.
Nun stand ich da. Hilflos und ratlos. Ohne jede Möglichkeit. Ich konnte sie nicht alle retten. Einer der drei würde einen schwarzen Fleck an ihrem Herzen bekommen.
Oder kein Herz mehr haben wenn es erst aufgehört hatte zu schlagen und die Frau verblutete.
"Reiss dich zusammen Eleazar." warnte ich und trotz das mein Ton noch immer so elfenhaft war wie sonst, war er komplett ernst.
"Jasper? Bist du okay?" fragte ich dann besorgt an meinen Gefährten gewandt und rührte mich nicht.
Ich stand mit dem Rücken zu der verblutenden Frau und gab mir alle Mühe beide Vampire im Auge zu behalten.
"Ihr könntet euch selbst niemals verzeihen wenn ihr das tut." warnte ich erneut und kämpfte innerlich mit aller Kraft gegen den Geruch des Blutes an.

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